Der Templer-Orden

(under construction)

Kaum ein anderer Ritterorden regt die Fantasie der Menschen mehr an als der Orden der Tempelritter. Ihre ruhmreiche und auch tragische Geschichte ist Hintergrund und Thema zahlreicher Romane und Filmproduktionen. Viele Historiker gehen davon aus, daß die Ursprünge des Ordens in einer Bruderschaft liegen, die den Kanonikern des Heiligen Grabes angehörte. Der eigentliche Name des Ordens lautete "Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem" (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis). Heute werden ebenfalls die Bezeichnungen Templer, Tempelritter, Tempelherren bzw. Templerorden verwendet.

Ihr Leitspruch war:

„Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!“
„Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre.“

Die ursrüngliche Aufgabe der Templer war es, die Straßen des heiligen Landes für die christlichen Reisenden zu sichern. Der direkt dem Papst unterstellte Orden bildete während der Kreuzzüge eine militärische Eliteeinheit. Bei der Verteidigung Akkons am 18. Mai 1291 bildeten die Tempelritter, unter dem Kommando ihres Marschalls Pierre de Sevry, den letzten verzweifelten Widerstand gegen die erdrückende Übermacht der Mamluken, die schließlich die Festung der Templer, die Eisenburg, unterminierten und zum Einsturz brachten.

Verbrennung der Templer
Templer werden auf einem Scheiterhaufen
verbrannt
Der französische König Philipp der Schöne und der Papst warfen den Templern Homosexualität, Sodomie und Ketzerei vor. Jacques de Molay, der letzte Großmeister des Templerordens und der hochrangige Tempelritter Geoffroy de Charnay gaben unter der Folter ein Geständnis ab, widerriefen dieses jedoch wieder. Am 18. März 1314 wurde Jacques de Molay zusammen mit Geoffroy de Charnay auf einem Scheiterhaufen in Paris verbrannt. Am 22. März 1312 löste Papst Clemens V. auf dem Konzil von Vienne den Orden auf.

Die letzten Ritter des Templerordens sollen auf Burg Lahneck im Rheinland in einem heldenhaften Kampf gefallen sein.






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