Der Fall von Akkon, 1291

(under construction)

In Folge der islamischen Eroberungen kam Akkon im Jahre 638 unter arabische Kontrolle. Die Stadt hatte lange den einzigen Hafen an der Levanteküste, in dem bei jedem Wetter angelegt werden konnte. Für die Kreuzfahrer war er deshalb von besonderer strategischer Bedeutung. Der erste Kreuzzug hatte das stark befestigte Akkon noch gemieden und sich direkt nach Jerusalem begeben. Doch das daraufhin gegründete Königreich Jerusalem begann schon bald mit den ersten Angriffen auf die Hafenstadt. König Balduin I. belagerte die Stadt 1103 zunächst erfolglos. Mit dem zweiten Angriff im Jahre 1104 gelang schließlich die Eroberung Akkons. Die Stadt wurde Sitz des im Jahre 1135 gegründeten Bistums Akkon.
akkon-1291
Im Jahr 1187 eroberte Sultan Saladin die Stadt zurück. Die Kreuzritter erhielten jedoch Verstärkung durch Richard Löwenherz und konnten nach langjähriger und verlustreicher Belagerung von 1189 bis 1191 Akkon zurückerobern. Saladin konnte Jerusalem halten, so dass Akkon für die folgenden 100 Jahre, Hauptstadt des verbliebenen Königreichs Jerusalem wurde.

Nachdem es im Jahre 1290 in Akkon zu mehreren Übergriffen auf muslimische Händler kam, verlangte der Mamluken Sultan Qalawun als Wiedergutmachung die Auslieferung der Schuldigen und eine hohe Entschädingungszahlung. Doch die Stadträte lehnten dies ab. Mit 60.000 Reitern und 160.000 Fußsoldaten zogen die Mamluken unter Al-Ashraf Chalil daraufhin gegen Akkon.

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Mit dem Fall Akkons war die Macht der Kreuzfahrer an der Levanteküste gebrochen.





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